Musikverein Kirchberg / Murr e.V.
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Chronik von 2016 – heute

2016

Im Februar gestaltete der Musikverein das Programm des Seniorenclubs mit der Jugendkapelle unter ihrem Dirigenten Lukas Ackermann und einem Diavortrag über die einzelnen Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Schon über 40 Jahre wird diese Tradition gepflegt.

Am 19. Februar fand die Generalversammlung im Musikerheim statt. Einstimmig gewählt wurden 2. Vorsitzender Werner Schäfer, Kassiererin Ilona Teschke, Schriftführer Thomas Ackermann, Notenwart Holger Häußler, aktive Beisitzer Torsten Mayer, Stephan Knoll und Ralph Teschke, Hausverwalter Otto Waser und Inventarverwalterin Susanne Bollinger. An dieser Versammlung wurde auch die geplante Baumaßnahme „Toilettenneubau“ den Mitgliedern präsentiert und zur Abstimmung übergeben. Mit einer Gegenstimme wurde die Baumaßnahme von der Generalversammlung genehmigt. Anschließend gab es einen guten Rostbraten zum Ausklang.

Am 20. Februar fand im Musikerheim ein ganztägiger Probetag der Jugend statt, um für das Frühjahrskonzert zu üben.

Am 12. März gab es dann für das Orchester des Musikvereins Kirchberg/Murr einen Probetag, um für das Programm mit dem Thema „Afrika“ gerüstet zu sein.

Einen Tag später hat die Jugendleitung zu einem Osterbasteln ins Musikerheim geladen, viele Jugendliche nutzen das Angebot zum Basteln.

Am Vormittag des 19. Märzes fand die Markungsputzete der Gemarkung Kirchberg statt. Vereine, Schule und andere Organisationen beseitigten den weggeworfenen Müll. Der Musikverein beteiligte sich mit 6 Personen bei dieser Aktion.

Morgens Müll gesammelt, abends Frühjahrskonzert in der Gemeindehalle. Bei vollbesetzter Halle zeigten Jugendgruppe, Jugendkapelle und großes Orchester ihr Können.

Das schon zur Tradition gewordene Rostbratenessen am 9. April war wieder ein voller Erfolg.

186 Rostbraten und 40 Bratwürste wurden von 17 Uhr bis 20 Uhr aus dem Bräter zu den Gästen gebracht. Selbst der Oberstock im Musikerheim mußte bestuhlt werden. Am 30. April wurde die 1. Mai-Hocketse vorbereitet, anschließend hatten wir einen Auftrittstermin bei der Maibaumstellung der Freiwilligen Feuerwehr in Rielingshausen.

Wie immer am 1. Mai, gemütliche Hocketse mit guter Blasmusik und schmackhaftem Essen rund ums Musikerheim. Gleich darauf am 05. Mai dann die Vatertags-Hocketse, bei der wir vom Musikverein Feckenhausen musikalisch unterstützt wurden. Am Freitag wurden dann viele Hände gebraucht, um Zelte, Bierwagen, Garnituren und kpl. Musikerheim auf zu räumen und zu reinigen. Am Sonntag gings dann schon wieder zu einem Auftritt des MV Rietenau, um sie bei ihrem Zeltfest musikalisch zu unterstützen.

Wir unterstützten bei einer großen Gewerbeschau den Verein „BDS“ am 5. Juni  durch unseren Wirtschaftsbereich mit Speisen und Getränken, Auf- und Abbau waren dementsprechend aufwändig, da viel Geräte und Einrichtungen, sowie Versorgungsleitungen benötigt wurden.

Am 6. Juni unterstützen wir unsere Musikfreunde aus Auenstein bei ihrem Zeltfest mit einem 2-stündigen Auftritt.

Das Bürgerfest stand vor der Tür und verschiedene Vorbereitungen mußten organisiert werden. Probe in der Kelter, Aufbau, dann Bürgerfest bei gutem Wetter vom 18. Juni bis 19. Juni. Der Abbau funktionierte reibungslos.

Am 25. Juni wurden wir wieder von der Freiwilligen Feuerwehr Murrhardt vertraglich agagiert, um deren Gäste 4 Stunden musikalisch zu unterhalten.

Die freiwillige Feuerwehr Kirchberg/Murr hatte ihr Feuerwehrfest vom April aus witterungsbedingten Gründen auf den Juli verlegt, so daß wir sie mit einem Frühschoppen- Konzert am 24. Juli unterstützen konnten.

Gleich danach begann die Jugendfreizeit vom Musikverein in Beuren, die vom 27. Juli – 30. Juli ging. Viele Jugendliche und entsprechend Anzahl Betreuer hatten erlebnisreiche Tage. Am 31. Juli organisierte der Musikverein ein Ferienprogramm für die Jugendlichen, die noch nicht im Urlaub waren. Viel Interessantes zu hören und zu sehen gabs im „Tiefen Stollen und im größten Reiterkastell nördlich der Alpen in Aalen.

Jetzt konnte auch mit dem Bau der Toilettenanlage begonnen  werden. Es wurden 2 Teams aufgestellt. Abwasser: Johann Pfeiffer, Herbert Mayer Bernhard Dachtler, Rudi Layher. Neubau Toilette: Stephan Knoll, Lena Knoll, Luisa Knoll, Franziska Stocklossa, Gebhard Enderle, Thomas Lang, Werner Schäfer, Reiner Lelonek, Maximilian Nobis, Henrik Sontheimer, Marco Dachtler, Torsten Kieninger, Torsten Dubbert, Günther Ronniger. Bauausschuß: Herbert Mayer, Stephan Knoll, Jochen Zowe, Ilona Teschke, Susanne Bollinger.

Im  August nun endlich Ferienzeit und keine Auftritte. Doch das Bauen ging weiter, Mitte August war dann die Bodenplatte betoniert und somit auch Ferien für dieses Team.

Gleich in der ersten September – Woche fand dann schon wieder die neuen Proben fürs Jahreskonzert statt, dessen Programm Holger Wägerle ausgesucht hatte. Am 09. September kamen ca. 160 Helfer zu unser Musiker-und Helferhocketse am Musikerheim. Mit leckeren Salaten, Fisch- und Fleischgerichten und einem reichhaltigen Nachtisch bedankte sich der Musikverein für die vielen geleisteten Stunden bei seinen Helfern, Musikerinnen und Musikern.

Am 17. September heirateten Stefanie und Sebastian Enderle in der Großbottwarer Stadtkirche, die Trauung wurde musikalisch vom Musikverein gestaltet.

Im letzten Wochenende des Monats September war wieder Schlachtfest im Musikerheim angesagt. Leckere Speisen rund ums Schwein und leckerem Kraut lockte wieder viele Besucher an. Doch es ist festzustellen, daß der Besuchertrend spürbar rückläufig ist. Die Abwasserarbeiten des Toilettenneubaues wurden abgeschlossen, das gesamte Umfeld um die Garagen neu gestaltet und dadurch aufgewertet. Danke an die dort eingesetzten Helfer und ihren Bauteamleiter Johann Pfeiffer für die hervorragende Leistung.

Der November begann gleich am 5. mit einem Lampionumzug durch Kirchbergs Straßen. Vorneweg der Musikverein mit Laternenlieder spielend, folgten ca 400 Kinder mit ihren Eltern und bunten, leuchtenden Laternen in Richtung Kelter. Dort gab es dann Punsch und Saitenwürstle für die Kleinen, gegrillte Rote und heißen Glühwein für die großen Besucher.

Die Jugendweihnachtsfeier am 27. November war wieder ein voller Erfolg. Über 220 Besucher, Eltern, Oma und Oma, waren gekommen um ihren Kindern beim Musizieren zu zuhören. Es spielte fast 50 Jugendliche vor, außerdem begleiteten die Minnis unter Wolfgang Sachsenmaier, die Jugendgruppe und Steffi Dubbert und die Jugendkapelle und Lukas Ackermann das umfangreiche Musikprogramm. Der Nikolaus kam auch und jeder jugendliche Musiker bekam sein Weihnachtsgeschenk vom Verein überreicht.

Am 02. Dezember fand die Weihnachtsfeier der Firma Renz in der Gemeindehalle statt. Der Musikverein bewirtet seine Gäste mit verschiedenen Salaten, 75 kg gegrillter Schweinehals und Kassler Rücken, 240 Maultaschen, 220 Speckknödel, 22 kg Spätzle und ca. 30 ltr. Soße. Die Gerichte wurden selbst hergestellt und es schmeckte allen wunderbar.

Eine Woche später am 9. – 11. Dezember hatte der Musikverein das Paulushaus in Herligofen angemietet, um das Jahreskonzert musikalisch vor zubereiten. So wurde am Freitgabend nach dem Essen noch 3 Stunden, am Samstag 7 Stunden und am Sonntagmorgen noch 1 1/2 Stunden geprobt. Die Proben mit allen Musikerinnen und Musikern waren nötig, da unter der Woche nicht immer alle Musiker in den Proben sein konnten, zum anderen die einzelnen Stücke doch mit schwierige Passagen geschrieben waren und den Musikern alles abverlangten. Für ein gutes Essen sorgten die Familien Angelika und Gebhard Enderle, sowie Familie Ute und Christian Nobis. Bis in die grauen Morgenstunden wurde geredet und gespielt (Tischfußball, Billard). Der berüchtigte „Gaigl übers Kreuz“ Blech gegen Holz wurde ebenfalls ausgetragen, wobei das Holz der Übermacht des Bleches wiederum verlor. Allen hat dieses Wochenende gut getan, das Paulushaus wurde für 2017 schon wieder gebucht.

DerToiletten- Rohbau wurde rechtzeitig fertiggestellt, das Dach aufgesetzt und somit das vorgegebene Ziel erreicht. Teamleiter Stephan Knoll und seine Helfer hatten gute Arbeit geleistet.

Am 13. und 16. Dezember fanden dann die nächsten Proben vor dem Jahreskonzert in der Gemeindehalle statt. Die Akustik ist dermaßen eine Andere, daß man sich erst eingewöhnen mußte. Dann der 17. Dezember. Der Kartenvorverkauf war gut gelaufen, so daß die Halle kpl. eingestuhlt werden mußte. Die Gäste strömten, bestellt ihre Essen und Getränke, so daß um 19.30 Uhr pünktlich mit dem Konzert begonnen werden konnte. Die Halle war probevoll, was uns sehr erfreute und auch motivierte. Mit einer geschmacksvollen, farblich abgestimmten Tischdekoration von Doris Schmautz, dekorativ beleuchtender Bühne mit Nebeleffekten, waren unsere Gäste sehr beeindruckt. Das einstudiert Programm war ein Volltreffer und gab dem Konzertabend die richtige Note. Es hatte sich gelohnt zu proben, die vielen Satzproben, das Probewochenende und die Generalproben. Annette Pauleit hatte den Abend fest im Griff mit ihrer gekonnt vorgetragenen Moderation und leitete mit ihrer Ankündigung gleich zum Weihnachtsliederblasen informativ am nächsten Tag über.

Bei leichtem Nieselregen, gerade noch erträglich, fand dann das Weihnachtsliederblasen zwischen Rathaus und Kirche statt. Beginnend seit Jahrzehnten mit einer Weihnachtsandacht in der Ev. Kirche, die dieses Mal sehr gut besucht war, konnte man den vielen Weihnachtliedern lauschen und sich bei Glühwein und Nürnberger Bratwurst etwas aufwärmen. Das Orchester war ein großer Klangkörper, denn die Jugendkapelle und Teile der Jugendgruppe waren integriert, um die weihnachtlichen Weisen zu Gehör zu bringen.

Ein vielseitiges, musikalisch hochwertiges Jahr ist zu Ende, Zeit um inne zu halten, etwas ruhenund mit frischen, gestärkten Kräften das Neue Jahr 2017 anzugehen.

2017

Im Februar gestaltete der Musikverein das Programm des Seniorenclubs mit der Jugendkapelle unter ihrem Dirigenten Lukas Ackermann und einem Diavortrag über die einzelnen Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Schon über 40 Jahre wird diese Tradition gepflegt.

Das Frühjahr eignet sich besonders dazu, einerseits zum Frühjahrsputz auch noch zur Entrümpelung. Alles, was sich so an noch „brauchbaren und absolut benötigten Dingen“ angesammelt hat. Der Keller, 4 Garagen, Dachboden und  verschiedene  Schränke für den Wirtschaftsbereich wurden überprüft und ausgeräumt. Nun hat es wieder mehr Platz.

Im gleichen Zeitraum fand auch die Überprüfung unserer Elektrogeräte, Kabel, Stecker, sowie Stromverteiler  statt. Dies ist vorgeschrieben und besonders wichtig, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten und ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Mitarbeiter zu bieten.

An den Außenanlagen wurde durch Bernhard Dachtler und Herbert Mayer die Sträucher und Bäume geschnitten,  sowie abgestorbenes Holz entfernt. Außerdem wurde  die Zufahrtsstraße, der umliegende Asphaltplatz und die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger  vom Winterschmutz gesäubert. Familie Dachtler reinigte vor dem 1. Mai den Pavillion, säuberte die Glasscheiben und das eine oder andere Brett bekam einen neuen Anstrich. Jetzt war als wieder in Ordnung und sah gepflegt aus.

Das Bauteam war unter Bauleiter Stefan Knoll nicht untätig geblieben. An freien Samstagen fand sich immer wieder eine gut arbeitende Truppe zusammen, um am WC-Bauprojekt weiter zu arbeiten. Unterstützt wurden diese Arbeitsleistungen  durch Susanne Bollinger, die mit ihrer bekannten Kochkunst zum guten Gelingen beitrug. Die Innenwände wurden aufgezogen, die elektrischen und sanitären Einrichtungen im Unterputzbereich wurden angebracht. Bis zu den großen Sommerferien war dann die Arbeit getan, die wir in Eigenleistung selbst erbringen konnten. Nun waren die Handwerker gefragt. Man hatte sich auch kurzfristig entschlossen, den hinteren Bereich der Garage 3 und 4 zu überdachen, um Dinge wie z. B. leere Weinkisten, Heizkessel fürs Schlachtfest usw. dort zu lagern, um in den Garagen Platz zu gewinnen. Die Überdachung geht nun über den gesamten hinteren Bereich. Dazu wurden 4 Fundamente ausgehoben und betoniert, die Konstruktion durch Hans Pfeiffer festgelegt und die Holzliste bestellt. Die Dachkonstruktion soll im Frühjahr 2018 aufgestellt werden.

Der Herbst zog ins Land und die vielen großen Bäume entledigten sich ihrer Blätter. Wie jedes Jahr war die Familie Dachtler im Einsatz, um den Laubbergen Herr zu werden. 5 – 6 Wagenladungen wurden so zusammen gerecht, aufgeladen und mit dem Traktor zur Grüngutsammlung ins Klärwerk gefahren.

Durch die große Auftragslage in diesem Gewerbe verzögerten sich die anschließenden Arbeiten um 3 Monate. Firma Siess, Gipserarbeiten, konnte dies dann dennoch Anfang Dezember im Innenbereichin 7 Arbeitstagen erbringen. Zum krönenden Abschluss in diesem Jahr war es Marco Schnerr, der Fliesenspezialist, der es noch zeitlich möglich, am 20. Dezember den Estrich selbst zu verlegen. Nun hatte alles neu Eingebrachte etwas Zeit, um aus zu lüften und zu trocknen und den Arbeitern gab es die Möglichkeit, etwas inne zu halten und sich zu erholen.

An diesem Bau haben bisher mitgewirkt:

Bauleiter Stefan Knoll

Susanne, Lena, Luisa und Mattes Knoll, Thomas Lang, Torsten Kieninger, Henrik Sontheimer, Maximilian Nobis, Stefanie und Torsten Dubbert, Marco und Jan Dachtler, Werner Schäfer, Franziska Stocklossa, Reiner Lelonek, Gebhard Enderle, Günther Ronniger, Hans Pfeiffer, Ilona Teschke und  Susanne Bollinger.