Musikverein Kirchberg / Murr e.V.
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Musikerheim

Herzlich Willkommen in unserem Musikerheim!

Um der gewachsenen Musikantenzahl Rechnung zu tragen, war der Übungsraum des Musikvereins bereits 1976 vom Vereinszimmer der Gemeindehalle auf die Bühne verlegt worden.

Verständlicherweise war ein paralleler Betrieb mit sportlichem Training in der Halle für beide Seiten eine Belastung, und aufgrund der starken Belegung der Halle war unsere Flexibilität für Sonderproben absolut eingeschränkt.

Der Wunsch nach etwas „Eigenem“ wurde immer stärker. Nach einem erfolglosen Antrag im Jahr 1987, die alte Kelter in der Magengasse, die sogenannte Nonnenkelter, zum Musikerheim umzubauen, gelang es 1988 mit Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Erhard Häußermann und des Gemeinderats, sowie der Familie Kurt Eckert, die ehemalige Diskothek „Quadro“ zu erwerben und zum Musikerheim umzubauen.

Hierzu mussten wir ein Darlehen von 125.000 DM aufnehmen. Die Gemeinde erwarb das gesamte Gelände und steuerte uns zusätzlich 25.000 DM als zinslosen Kredit auf 25 Jahre bei. Unser Dank und unsere Anerkennung gilt an dieser Stelle unserem 1. Vorsitzenden Herrn Siegfried Hecht, der nicht locker lies, bis wir „unser Musikerheim“ hatten.

Dieses Vertrauen von Gemeindeverwaltung und Gemeinderat haben wir gewürdigt und das Musikerheim im Laufe der Jahre zu einem Schmuckstück mit einer gepflegten Außenanlage gemacht.

An Himmelfahrt 1989 stellten wir das neue Musikerheim der breiten Öffentlichkeit mit einem Tag der offenen Tür vor.

Bereits ein Jahr später im November 1990 war Baubeginn für eine unterkellerte Doppelgarage, zur Lagerung unserer Geräte. Gegen Arbeitsstunden und unter den Anweisungen unseres Bauleiter´s Alfred Häußler konnte das Bauwerk im Frühjahr 1991 fertiggestellt und genutzt werden.

Schon einige Jahre hatten wir regelmäßig Wasserschäden, obwohl wir das ehemalige Flachdach des Musikerheims immer wieder notdürftig reparierten. 1994 war es dann soweit: Stürme hatten im Jahr 1993 ganze Waldstücke abgeholzt, und so konnten wir, wieder mit Unterstützung der Verwaltung und des Gemeinderats, das Flachdach durch das heutige Satteldach sehr kostengünstig ersetzen.

Die Gestaltung der Hof- und Außenanlage konnte mit großzügiger Unterstützung der Firma Lukas Gläser 1995 realisiert werden.

Ein Musikpavillon als Überdachung der Natursteinbühne sollte das Tüpfelchen auf dem „i“ werden und die Gestaltung der Außenanlage abschließen. Wir haben den Pavillon, der in Nagold einer Mehrzweckhalle weichen musste, 1997 gekauft und abgebaut. Leider war es uns nicht gelungen, die Bauvorschriften einzuhalten, so dass wir unsere Bauvoranfrage 1997 zurückgezogen haben. Inzwischen wurde aber glücklicherweise der Bebauungsplan so verändert, dass wir die Vorschriften erfüllen können. Unser Baugesuch, das genehmigungsfähig ist, wurde im März 1999 der zuständigen Baubehörde zur Genehmigung vorgelegt.

Nachdem wir die Genehmigung hatten wurde mit dem Aufbau des Gündringer Musikpavillons am Musikerheim durch viele freiwillige Helfer begonnen. 1. Vorstand Hans-Jörg Messerschmitt, 2. Vorstand Hans Pfeiffer sowie Alfred Häußler vom Posaunenregister waren für die Planungs- und Aufbauarbeiten verantwortlich.

Die Einweihung wurde am 01. Mai 2000 mit einem Musikfest im neuen Pavillon gefeiert. Als Gastkapelle war der Musikverein Gündringen geladen, mit dem uns seit dieser Aktion ein freundschaftliches Band verbindet.

Im Jahr 2000 wurde ein neues Zelt für 28.000,– DM wurde von der Firma Losberger gekauft. Die entsprechende

Außenanlage wurde vom 2. Vorstand Hans Pfeiffer dafür angepasst.

Im Dachbereich wurden im Jahr 2004 3 Zimmer eingebaut für Noten, Instrumentenlagerung, sowie für den Wirtschaftsbereich.

Nachdem wir viele Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten in unserem Musikerheim getätigt hatten

  • 2002 Einbau einer neuen Heizungsanlage
  • 2002 neue Tische
  • 2006 neue Stühle
  • 2007 Schallmaßnahmen für eine bessere Akustik
  • 2008 Erneuerung der WCs

wurde im Jahr 2010 die Küche im Musikerheim in 8 Wochen komplett renoviert und vergrößert. Kosten ca.

40.000,– €. Ein neues Schmuckstück und ein unverzichtbarer Bestandteil für unseren Festbetrieb ist nun die Edelstahlküche mit Spülstraße geworden.

Im Jahr 2012 konnten wir günstig 2 Fertiggaragen erwerben. Diese wurden kurzfristig geplant, genehmigt und durch die Fa. Hüber, Günter Ronniger und Bernhard Dachtler aufgestellt. Sie dienen zur Unterbringung von Wirtschaftseinrichtungen und zur Unterbringung des Zeltwagens.

In den Jahren 2005 und 2007 hatte man geplant den Dachausbau für Unterrichtszimmer zu beginnen. Aus finanziellen Gründen war damals dieses Vorhaben nicht realisierbar gewesen. Aber unsere Funktionäre haben nicht locker gelassen, und so fanden wir im Jahr 2012 eine geh bare Lösung. Im Kalenderjahr 2012 planten wir den Ausbau, und wir bauten 5 neue Dachfenster ein. Die Dachisolierung wurde ebenfalls im Jahr 2012 vollzogen. Im Jahr 2013 wurde der Dachausbau nun intensiv in den Monaten Januar bis Ende April vorangetrieben.

In über 2.000 Arbeitsstunden und mit Kosten in Höhe von 18.900,– € konnte er im Mai abgeschlossen werden. Es ist ein Proberaum mit 52 qm, zwei kleine Probezimmer für Einzelunterricht  mit je 13 qm und ein Flur für Schrankflächen  sowie einem Sitzungstisch entstanden. Mitgewirkt  haben Hans Pfeiffer, Stephan Knoll, Reiner Lelonek, Rudi Layher,

Werner Schäfer, Günter Ronniger, Bernhard Dachtler, Thomas Lang, Gebhard Enderle, Torsten Dubbert, Marco Dachtler und Herbert Mayer.

Des Weiteren wurde im Jahr 2013 die Außen Fassade neu gerichtet. Das Holz musste erneuert oder gestrichen werden. Die Außen Fassade wurde neu gestrichen, sowie die Hofbeleuchtung modernisiert. Hier gilt unser besonderer Dank der Firma Sieß GmbH für den wertvollen Rat sowie Tat, und natürlich all den vielen Helfern, die eifrig mitgeholfen haben. Wir waren ca. 30 Aktive und Passive an Samstagen und Feiertagen….. vielen Dank!

Im Januar 2015 wurden die Renovierung der Probe- und Wirtschaftsräume in die Tat umgesetzt. Dies war notwendig, da der Rauputz in diesen Räumen durch Umbaumaßnahmen der Küche und Heizung etwas gelitten hat und der letzte Anstrich auch schon 10 Jahre her war. Hans Pfeiffer, Torsten Dubbert, Herbert Mayer zeitweise Rudi Layher und Bernhard Dachtler ließen durch ihre gute fachmännische Arbeit die Räume im neuen Glanz erstrahlen.

Im April 2015 wurden im hinteren Eingangsbereich vom Musikerheim die Wände mit neuen Fliesen versehen, da durch das ständige Ein- und Ausräumen bei Veranstaltungen die Wände erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurden. Reiner Lelonek und sein Schwager Werner Ade erledigten diese Arbeiten fachmännisch an einem Tag.

Die Mehrheit der Musikerinnen und Musiker war der Meinung, dass der Stellplatz für das Zelt seitlich zum Pavillon optisch und akustisch besser in die Außenanlage sich einfügt. Dazu war es nötig, dass neue Zeltteile von der Firma Losberger gekauft wurden, um 2 Zelte zu stellen. (Wirtschaftsbereich 6m x 10 m, überdachter Sitzbereich 15m x 10 m, ca 2 500.-€). Die dafür nötigen Bodenverankerungen für das Zelt wurden von Bernhard Dachtler und Herbert Mayer angebracht. Die technische Abnahme erfolgte durch den TÜV Süd ohne Beanstandung.

Eine neue Kehrmaschine für die große Anlagenfläche mußte neu angeschafft werden, die Alte war zu anfällig für die große Fläche. Es konnte eine Profikehrmaschine günstig gekauft werden, (ca. 600.-€) die Kehrzeit hat sich auch durch die breitere Spurweite verkürzt. Das Reinigen macht jetzt wieder mehr Spaß !!


Alljährlich ab Ende Oktober begann wieder das übliche „Laub zusammen rechen“, Sträucher und Stauden zurück schneiden und die Außenanlage auf den kommenden Winter vor zu bereiten. 5 – 6 große Anhänger benötigt Bernhard Dachtler unter Mithilfe seiner Familie, um die Massen an heruntergefallenem Laub zu entsorgen.

Musikerheim 2016

Der Februar, meist in den Faschingsferien ist der richtige Monat, um frischen Glanz in das Musikerheim zu bringen. Alle Räume werden mit einem Generalputz gründlich gereinigt, Fenster und Türen geputzt, Küche, den Ausschankraum und die Bier- und Weingläser auf Hochglanz gebracht, sowie die vielen Vorhänge wieder frisch gewaschen. Frau Inge Mayer, Ingrid Kieninger und noch andere Helfer sorgen jedes Jahr dafür, dass unser schönes Musikerheim sauber und gut gepflegt wird.

Ab Juli wurde mit dem Neubau der Toiletten begonnen, die von der Generalversammlung im März beschlossen wurden. Vorausgegangen waren Planungen mit Architekt Werner Beutelspacher und dem Ausschuss, so dass mit dem Erhalt des „roten Punktes“ dem Beginn nichts mehr im Wege stand. Zum Bauleiter wurde Stephan Knoll für das Projekt 1„Toilettenbau“ bestimmt, für das etwas schwierige Projekt 2, „Abwasserbeseitigung“, Hans Pfeiffer: Bereits während der Sommerferien wurde Projekt 1 ausgebaggert, Rohre verlegt und die Bodenplatte betoniert. Projekt 2, Abwasserbeseitigung, war bereits Mitte September  fertig. Hier wurden von Hans Pfeiffer und Herbert Mayer, sowie zeitweise Rudi Layher und Bernhard Dachtler 204 Stunden investiert. Die Aufgabe war, das Wasser vom Kontrollschacht an den neuen Toiletten mit 2 % Gefälle in einen Kontrollschacht an der Grundstücksgrenze zu führen. Dabei mussten die Wände des Kellers durchbohrt, ein tiefer Graben zum außen liegenden Kontrollschacht gegraben und ein stillgelegter Abfluss Kanal von der Gemeinde wieder aktiviert werden. Am Montag, den 12. September, war das Projekt 2, „Abwasserbeseitigung“ abgeschlossen, der betroffenen Bereich wieder neu gestaltet, Platten verlegt, Treppe gesetzt  und von der Fam. Dachtler wieder neu eingepflanzt. Danke an alle, die hier mitgeholfen haben.

Ab September wurde auch am „Projekt 2“ wieder fleißig weiter gearbeitet. Meist an Samstagen fanden sich immer genügend Musiker und andere Helfer ein, um Bauleiter Stephan Knoll in seiner Aufgabe zu unterstützen. So lernten Thomas Lang, Torsten Kieninger, Reiner Lelonek, Henrik Sontheimer, Marco Dachtler, Maximilian Nobis, Torsten Dubbert, Werner Schäfer, Günter Ronniger, aber auch Musikerinnen wie Franziska Stocklossa, Stephanie Dubbert, Lena Knoll oder Luisa Knoll wie man einschalt, betoniert und Wände hoch mauert. Ein Durchbruch, der später mit einer großen Tür zu den Toiletten versehen wird, wurde auch schon ausgestemmt, sowie eine Abänderung des Heizungskreislaufes von Günter Ronniger vorgenommen. Bis zum Jahresende soll der Rohbau fertig sein – sofern das Wetter mitmacht!